Das Sultanat grüßt den Menschen
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Warum nicht heute?
Genozid in Dafur
Realschule MB

Blick in die_Zukunft...

...aber schau nicht einfach nur zu!

Der Genozid in Dafur (Sudan) geht seit 2003 unerbittlich voran,  bis heute sind schon über 450 000 Menschen gestorben. Dabei handelt es sich um ein förmliches Abschlachten der Zivilbevölkerung, durch die sudanesische Armee und Luftwaffe und Dschadschawid- Milizen (bewaffnete Reiter).

Dieses Thema ist sehr vielschichtig und beinahe unaussprechlich brutal. Als Genozid bezeichnet man das gezielte Vernichten einer Bevölkerungsgruppe. Diskrimminierung und Hass gehen dem zuvor. Bei dem bekanntesten Genozid der Welt handelt es sich um den Holocaust.

Trotz seiner erschreckenden Aktualität, wird der Genozid in Dafur und auch andere Verstöße gegen die Menschenrechte nur sehr selten in kommerziellen Medien erwähnt. Es reicht ein Eisbärbaby in einem Berliner Zoo, oder nur ein Skandal um einen "King of Pop", um die Berichterstattung vom Elend der Menschen abzulenken und von hier aus das fehlende Eingreifen und Aufschreien mit mangelnder Medienpräsenz zu begründen.

Wenn in Portugal ein englische Kind vermisst wird, sind die Medien voll davon, wenn in Dafur ganze Dörfer zerbombt werden, dannach die Daschdschawid einreiten und alle Männer und Kinder töten und dann ihre Frauen vergewaltigen um sie dannach zu töten, dannach das Vieh stehlen und die Brunnen mit Menschenköpfen vergiften, dass auch ja nie wieder ein Dorfbewohner zurückkehrt, der überlebt hat, ja, wenn das alles täglich seit 2003 geschieht, dann schreit kein Hahn dannach.


Es heißt man kann Leben nicht miteinander aufwiegen, aber is der Tod oder das spurlose Verschwinden von tausenden Menschen wirklich so viel uninteressanter, dass das verschwundene Kind von 2 Ärzten wirklich so viel mehr Aufmerksamkeit in den Medien und der Bevölkerung findet. Ist es wirklich so uninteressant, dass über 3,2 Millionen Menschen in Flüchtlingslagern Lebensmittel, medizinische Versorgung und Decken benötigen. Von der psychischen Schäden zu schweigen. Ist es wirklich uninteressant, dass Frauen aus diesen Lagern von Dsachdschawid-Milizen gekidnappt, vergewaltigt und getötet werden, wenn sie Feuerholz sammeln.

Oder liegt es an ihrer Hautfarbe, dass uns Michael Jackson mehr interessiert, als tausende sterbende Afrikaner?

Auf diese Thema wollen wir Aufmerksam machen und mit Amnesty International und den Schulen in Miesbach und Umgebung zusammen eine Infoarbeit abhalten.


Eingreifen der UN in Dafur und mehr Öffentlichkeit für die Probleme dieser Welt!

Zu diesem Thema: dafurisdying.com

                                                                     

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